Dubai/Auckland/Französisch Polynesien Dezember 2025/2026

Was tun, wenn wenige Urlaubstage ausreichen, um mehrere Wochen Urlaub einzuheimsen? Ganz einfach: die Feiertage rund um Weihnachten und Silvester im Ausland verbringen.

Ein Stopover in Dubai machte den Start für unsere letzte Reise 2025 und erste 2026.
Nachdem wir nur 2 ganze Tage zur Verfügung hatten, versuchten wir so viel Programm wie möglich unterzubringen. Die Tickets dafür hatten wir vorab gebucht. Wir landeten, nach einem kostenfreien Upgrade auf Premium Economy, rund um Mitternacht. Leider hatte der Flug Regenwetter sei dank Verspätung inkl. Turbulenzen, sodass wir 30 Minuten „im Kreis flogen“ vor der Landung. Man merkt dann direkt, dass es in Dubai selten regnet, denn gleich beim Ausstiegen fielen die aufgestellten Kübel auf, da es in den Terminal reinregnete. Außerdem war dann auch noch die Gepäcklieferung verspätet. Es dauerte länger als gedacht, nachdem auch die Straßen überflutet waren und der Verkehr nur stockend vorankam. Zu allem Überfluss fuhr unser übermütiger Fahrer dann vollste Geschwindigkeit durch eine ziemlich große Lacke und das Auto stoppe mit einem kaputten Motor auf halber Strecke. Die Agentur schickte 10 Minuten später ein neues Auto. Als wir in dem Hotel bei der Palm Jumeirah ankamen, war es etwa 3 in der Früh.
Nach einer kurzen Nacht ging es frühmorgens für uns wieder los. Wir hatten vorab ein Ticket für „The Frame“ gebucht und die Fahrt dank Uber angetreten. Vor Ort am imposanten Gebäude angekommen mussten wir leider feststellen, dass aufgrund der Wetterverhältnisse der Frame gesperrt wurde. Dabei regnete es doch gar nicht mehr. Auch wenn er von außen sehr toll aussieht hätten wir ihn dennoch gerne auch von innen gesehen.
Wir spazierten dann ich Richtung Metro, um zurück zum Museum of the Future zu fahren. Das wollten wir nun aber wirklich nur von außen und nicht von innen besichtigen. Zwei weitere Stopps führten uns dann in die Dubai Mall, wo wir einerseits das Aquarium besichtigten, den ersten Eindruck erhält man bereits direkt in der Mall, wenn man die riesige Glaswand sieht.
Natürlich ließen wir uns auch die Hauptattraktion nicht entgehen: den Burj Khalifa. Ca 450 Meter über den Meeresspiegel fährt man hoch in den 124. Stock. Es eröffnet sich einem ein herrlicher Überblick über die Stadt. Nach einem Mittagessen und Rundgang durch die Mall of Dubai, entschieden wir uns noch einen kurzen Zwischenstopp in der Mall of Emirates einzulegen. Ein kurzer Blick in die Skihalle in Dubai und so endete der Tag.
Ein Tag blieb uns noch in Dubai und diesen entschieden wir im Miracle Garden zu verbringen. Verschiedenste Blumenfiguren erwarten einen - von Pferden, bis hin zu Pinguinen, oder Formen wie Herzen, ein bepflanztes Flugzeug oder Schloss.
Zurück im Hotel wollten wir noch zum „The Palm Fountain“ gehen, um das Atlantis Hotel anzusehen. Wir gingen auch dorthin, allerdings ist eine riesige Baustelle vor Ort, sodass wir leider nichts gesehen haben.
Frühmorgens ging es für uns zum Flughafen. Es war an der Zeit weiter zu ziehen - nach Neuseeland. Über 16 Stunden sollte der Weg dahin dauern, aber dann: Kia ora Aotearoa. Leider hoben wir mit etwas Verspätung ab, da Koffer von Passagieren eingeladen wurden, die unerklärlicherweise das Flugzeug nicht bestiegen. Die nächsten Tage würden wir auf der Nordinsel verbringen. Bereits beim Einreiseprozess erkennt man das besondere Land. Genauestens wird abgefragt, welche Dinge man ins Land einführt (selbst Sportausrüstung). Lebensmittel wie Obst oder Fleisch sind komplett verboten. Zum Schluss kommen auch Spürhunde zum Einsatz.
In die Stadt fuhren wir mit dem vorab gebuchten SuperShuttle NZ, ein Car Sharing Service. Günstiger als bspw. Uber und wir waren die einzigen, die Transportiert wurden. Nachdem wir aus verschiedenen Gründen im Flieger nicht wirklich schlafen konnten nutzen wir den restlichen Tag nur noch für eine kurzen Spaziergang. Der erste Eindruck von Auckland ist äußerst positiv! Super urban, modern, offen, detailreich, bunt, verschieden, ….
Tag 2 in Auckland startete wieder früh mit einer „Delfin- und Walbeobachtungs-Öko-Safari-Tour“. Dazu fuhren wir zum Hauraki Gulf. Die Anbieter der Tour wirken sehr qualifiziert und achten auf die Meere (Schuhe & Rucksäcke müssen abgeputzt werden, Rucksäcke dürfen nur innen im Boot platziert sein).
Die Crew teilten ihr Wissen zu dem Ökosystem Meer, wie zB, dass Wale kein Wasser, sondern Kondenswasser blasen, das ja ist direkt mit der Lunge verbunden ist, und sie Säugetiere sind, so wie wir Menschen. Oder, dass Delfine Echolocation nutzen, um andere Tiere ausfindig zu machen. Leider haben wir in den 4,5 Stunden nur einmal kurz Delfine gesehen, daher erhielten wir einen Voucher, um die Tour nochmals durchzuführen.
Wir spazierten vorbei beim Te Manaaki (einem widerverwendbaren Weihnachtsbaum) bei der Commercial Bay / Britomart und dem Ferry Building. Weiter ging es zum Fish Market, der sehr klein gehalten ist, aber dennoch spannend zu sehen. Im gleichen Gebäude gibt es auch eine Foodcourt.
Zum Abschuss besuchten wir das Newmarket Westfield Center. Dahin kamen wir mit den Öffis - die HOP Karte ist dafür sehr zu empfehlen.
Für den Christkind Tag hatten wir zwei Foxe Programmpunkte. Für 10 Uhr war die All Black experience gebucht. Die All Blacks sind die Rugby Nationalmanschaft von Neuseeland. Über mehrere Stationen erhält man einen emotionalen und nahbaren Einblick. Von den ersten Mitgliedern bis hin zur Entwicklung als Profisportler. Ein Pounamu Stein bringt der Mannschaft besonderes Glück, hier handelt es sich um eine spezielle Gesteinsart im Prinzip aus Jade, die nur hier vorkommt. Der krönende Abschluss ist das Haka - das ist ein ritueller Tanz der Maori, das Wort bedeutet auch Tanz.
Am Ende der Tour gibt es verschiedene interaktive Stationen zum Üben des Werfens, Passens, Schießens,… Die Tour lohnt sich auf alle Fälle!
Direkt daneben befindet sich der Skytower, den wir im Anschluss besuchten. Diesmal waren wir „nur“ 194 Meter über den Meeresspiegel.
Im Anschluss folgte ein kurzer Zwischenstopp zum Aotea Squre, Town Hall und Civic Theatre. Wir wollten einen Blick in das Theater werfen, leider waren wir zu früh dran und es war noch geschlossen.
Somit spazierten wir weiter zum Garten Auckland Domain, hier ging es dann ordentlich bergauf, da er rund um den erloschenen Vulkan Pukekawa liegt.
Es gibt einen kostenfreien „Wintergarden“ und ein „Ferenz Fernery“ Garten, den man schon mal mitnehmen kann, wenn man hier ist. Die Hauptattraktion ist das Auckland Museum. Die Grünfläche vor dem Gebäude war früher ein Friedhof. Auf drei Etagen verteilt werden verschiedene Themen präsentiert. Leider war die Maori Ausstellung aktuell gesperrt, das wäre aber unser Hauptmotivator gewesen.
Vor Sonnenuntergang schlenderten wir über die Queen Street, eine Einkaufsstraße.
Danach ging es zur Franklin Road und den bekannten Xmas Lights. Die Einfamilienhäuser sind großteils mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückt, manche davon ziemlich auffällig.
Gemütlich starteten wir in den Christmas Day mit einer Runde Tennis am Mount Eden. Das ist einer der prominentesten Vulkankegel.
Nachdem ich in Besuch von Devenport stark empfohlen wird, machten wir uns im Anschluss auf den Weg dorthin. Die Überfahrt mit der Fähre dauert nur etwa 10 Minuten. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Auckland super praktisch. Wir kauften uns eine HOP Karte und mithilfe von Guthaben kann man sich dann einfach ein- und auschecken bei den einzelnen Stationen.
Wir gingen bis zum Cyril Bassett VC Lookout und fühlten uns in der Umgebung sehr wohl. Die entgegenkommenden Passanten grüßen sogar ;) Zurück ging es dann auf den Mount Victoria. Ein weiterer Vulkan. Auckland wurde auf einem riesigen Vulkangebiet erbaut.
Der Ausblick von oben ist herrlich, man kann in alle Himmelsrichtungen blicken. Nach dem anstrengenden Aufstieg belohnte ich mich mit einem Sprung in die Torpedo Bay.
Nachdem heute der 25.12. war, hatten viele Einrichtungen geschlossen, selbst Restaurants, also blieb nur Fast Food als Option. Übrigens zahlt hier die Kreditkartengebühr pro Transaktion der Käufer.
Heute habe ich mir ein besonderes Mitbringsel gekauft: ein Schmuckstück aus Pounamu. Pounamu (neuseeländischer Grünstein/Jade) ist ein hochgeschätzter Schatz der Māori-Kultur, der Stärke, Macht und Verbundenheit symbolisiert; er steht für Schutz, Langlebigkeit, Liebe und die Verbindung zu den Vorfahren und der Natur, wobei verschiedene Formen spezifische Bedeutungen haben.
Der 26.12. wird hier als Boxing Day bezeichnet. Wir hatten vorab einen Ausflug zu zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten gebucht: Hobbiton & die Waitomo Caves. Frühmorgens fuhren wir bereits los in Richtung Filmset Mittelerde. Die kostenlose Tour App haben wir uns als Vorbereitung heruntergeladen, im Nachhinein stellte sich heraus, dass das ziemlich unnötig war.
Während der Fahrt versorgte uns der Guide mit einigen generellen Informationen zum Land. Arutora ist die Maori Bezeichnung für Neuseeland und steht für Land of the Long white Cloud. Sie selbst bezeichnen sich übrigens gerne als Kiwis. Die indogene Bevölkerung, die Maori stammen Vermutungen zufolge wohl aus Hawaii und vielleicht auch Indien.
Außerdem befindet sich in Neuseeland die windigste Stadt der Welt: Windy Wellington.
Die Landschaft am Weg war sehr ähnlich zu Österreich: Wiesen, Wälder und Weiden für Kühe und Schafe.
Hobbiton liegt auf der Alexander Farm nahe Matamata und wird täglich von ca. 2500 Personen besucht. Entdeckt wurde der Ort 1998, als Peter Jackson per Helikopter über das Farmland flog und die hügelige Landschaft mit dem markanten Teich als perfekte Kulisse für das Auenland erkannte. Die Farm ist bis heute ein echter Landwirtschaftsbetrieb, die Filmwelt wurde hier behutsam integriert.
Gedreht wurde überraschend kurz: Nur rund sechs Wochen dauerte der eigentliche Dreh der Hobbiton-Szenen für Der Herr der Ringe. Für Der Hobbit wurde das Set später ausgebaut und dauerhaft angelegt, wobei auch hier nur die Außenszenen gedreht wurden. Man sieht viele Hobbit-Höhlen mit ihren bunten Türen, Bilbos Haus oberhalb des Dorfes, die Party Tree-Wiese und den zentrale Teich.
Der Rundgang endet stimmungsvoll im Gasthaus „The Green Dragon Inn“. Dort gibt es ein Abschlussgetränk, meist ein hausgebrautes Ale, Cider oder Ingwerbier, im Ticket inklusive. Mit Blick auf den Fluss fühlt sich der Abschied an, als hätte man wirklich ein paar Stunden im Auenland verbracht.
Nach der zweistündigen Tour machten wir eine Mittagspause, bevor wir zu den Waitomo Caves fuhren.
Die Waitomo Caves liegen südlich von Hamilton. Es handelt sich um ein Kalksteinhöhlensystem, das über mehrere Millionen Jahre durch Wasser entstanden ist. Bekannte wurde sie vor allem für ihre Glühwürmchen.
Die Tour führt zunächst zu Fuß durch mehrere Höhlenabschnitte mit Stalaktiten und Stalagmiten. Ein Teil der Anlage ist die sogenannte Cathedral, ein hoher, offener Raum mit guter Akustik, der gelegentlich für Veranstaltungen genutzt wird. Auch bekannte Sänger wie Katy Perry, Billie Eilish,.. sollen hier gewesen sein.
Danach folgt eine kurze Bootsfahrt auf einem unterirdischen Fluss. Dabei sieht man die Glühwürmchen an der Decke der Höhle. Fotografieren ist in diesem Bereich leider nicht erlaubt, aber so gibt’s volle Aufmerksamkeit für die Glühwürmchen. Ein sehr zu empfehlender Besuch!
Nach einem sehr ruhigen Shopping Tag warteten noch zwei verplante Tage auf uns.
Wir besuchten die Rotorua Highlights Te Puia Tour und Wai-O-Tapu.
Wir starteten mit Dampf und Schwefelgeruch: Wai-O-Tapu. Der Park ist berühmt für seine leuchtenden Farben und surrealen Landschaften. Gleich zu Beginn besuchten wir den Lady Knox Geysir, der täglich zu einer festen Uhrzeit ausbricht und eine beeindruckende Wasserfontäne erzeugt. Leider waren die Menschenmengen unglaublich, sodass man sich einen guten Platz ergattern musste.
Beim Rundgang durch das Gebiet folgte ein Highlight dem nächsten: der intensiv grüne Devil’s Bath, der riesige Artist’s Palette, dessen Farben von Gelb über Orange bis Grün und Braun reichen, sowie der tiefblaue Champagne Pool, der mit seinem dampfenden Rand und den orangefarbenen Mineralablagerungen fast unwirklich wirkt. Die Farben entstehen durch verschiedene Mineralien und chemische Reaktionen, ein echtes Naturkunstwerk.
Am Nachmittag ging es weiter zu Te Puia, dem New Zealand Māori Arts and Crafts Institute. Herzstück der Anlage ist der berühmte Pōhutu Geysir, der mehrmals täglich ausbricht und dabei bis zu 30 Meter hohe Wasserfontänen in den Himmel schießt. Rundherum dampfen heiße Quellen und Schlammlöcher, die eindrucksvoll zeigen, wie lebendig die Erde hier ist. Man sollte sich allerdings hier keinesfalls auf den Boden setzen, der ist ganz schön heiß.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Māori-Kulturstätten. In den Werkstätten konnten wir den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen, sei es beim Holzschnitzen oder beim Bearbeiten von Pounamu (Jade) bzw. Walrippen. Sehr spannend war dabei die Erklärung zur Artists Plate, die zeigt, welchem Künstler ein Werk zuzuordnen ist und welche Bedeutung Muster, Formen und Materialien haben. Jedes Kunstwerk erzählt eine eigene Geschichte und ist tief mit der Māori-Kultur verbunden. Es gibt auch eine Kiwi Station, wo wir eine 6 Jahre alte, und eine ein Jahr alte Kiwi Dame sehen konnten.
Die beiden Aktivitäten lassen sich perfekt an einem Tag verbinden.
Am Abend gab es eine kurze Aufregung, da unser Flug nach Tahiti verschoben wurde. Kurzfristig habe ich dann Hotel storniert und Transfer umgebucht, theoretisch sollte nun also alles passen.
Unser letzter, geplanter, ganzer Tag in Auckland brach an. Wir hatten nochmals eine Ausflug gebucht. Diesmal aber nur für ca. 4-5 Stunden. Es soll an die Westküste der Nordinsel gehen.
Unser erster Stopp waren die Karekare Falls, ein wunderschöner Wasserfall, der etwas abseits der bekannten Touristenrouten liegt. Zumindest waren wir alleine hier. Ein kurzer Spaziergang durch üppigen, grünen Busch führte uns zum Wasserfall, der sich aus mehreren Metern Höhe in ein natürliches Becken ergießt.
Weiter ging es zum Mercer Bay Loop Walk, einer der eindrucksvollsten Küstenwanderwege die ich bisher erlebt habe. Der Rundweg dauerte etwa eine Stunde und bietet atemberaubende Ausblicke auf die steil abfallenden Klippen und den weiten, heute aufgewühlten Tasmanischen Ozean. Dadurch dass wir Regenwetter hatten, war der Ozean wirklich wild. Von den Aussichtspunkten blickt man hinunter auf einsame Strände und schäumende Wellen, die gegen die Felsen schlagen. Besonders beeindruckend war die Weite der Landschaft. Hier spürt man die rohe Kraft der Natur und versteht, warum die Westküste Neuseelands als so wild und ungezähmt gilt.
Als Nächstes erreichten wir den berühmten Piha Beach, einen der bekanntesten Strände Neuseelands. Der schwarze Vulkansand, die starken Brandungswellen und der markante Lion Rock ( Piha = Löwe in Maori), der den Strand in zwei Hälften teilt, verleihen Piha eine ganz besondere Atmosphäre. Der Strand ist ein Hotspot für Surfer, wir konnten einige beobachten. Die Wellen können aber auch wirklich gefährlich werden und fordern hier das ein oder andere Todesopfer.
Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stopp beim Arataki Visitor Centre ein. Das Besucherzentrum liegt erhöht am Rand der Waitākere Ranges und bietet bereits von der Terrasse aus einen großartigen Panoramablick: Auf der einen Seite schaut man Richtung Tasmanische See, auf der anderen bis hinüber nach Auckland und zum Hauraki Gulf.
Während unserer Reise erhielten wir durch die verschiedenen Guides auch div. Informationen zu den Einwohnern. Heute leben in Neuseeland rund 5 Millionen Menschen. Die ersten Siedler waren die Māori. Sie entwickelten eine eigenständige Kultur mit starken Stammesstrukturen, tiefer Naturverbundenheit und reicher Tradition, die bis heute sichtbar und spürbar ist, sei es in Sprache, Kunst oder Ritualen.
Mit der Ankunft der Europäer im 18. Jahrhundert, (James Cook), begann ein tiefgreifender Wandel. Der Vertrag von Waitangi im Jahr 1840 markierte einen Wendepunkt, brachte aber auch Konflikte, Landverluste und langfristige Ungleichheiten für die Māori mit sich. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die europäische Bevölkerung stark an.
Heute präsentiert sich Neuseeland als offenes, multikulturelles Einwanderungsland. Rein ethnisch betrachtet gibt es angeblich keine Menschen mehr, die ausschließlich Māori-Abstammung haben, viele Familien sind über Generationen hinweg kulturell gemischt.
Etwa 62 % der Bevölkerung zählen sich zur europäischen Bevölkerungsgruppe (Pākehā), rund 20 % identifizieren sich als Māori. Etwa 20 % der Einwohner haben asiatische Wurzeln, vor allem aus China und Indien, und rund 10% stammen aus pazifischen Inselstaaten. Dazu kommen Menschen aus aller Welt, die Neuseeland zu ihrem neuen Zuhause gemacht haben.
Gerade in Städten wie Auckland wird diese Vielfalt besonders deutlich, unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Lebensweisen gehören hier ganz selbstverständlich zum Alltag. Für uns als Reisende machte genau das den Reiz aus: Ein Land kennenzulernen, das seine indigene Kultur sichtbar bewahrt, gleichzeitig aber modern, weltoffen und international geprägt ist.
Dagegen erzählte uns ein anderer Guide auch, dass viele Neuseeländer nach Australien auswandern. Hauptgrund dafür ist der Arbeitsmarkt.
Nachdem unser Flug nach Tahiti auf 23 Uhr verschoben wurde, hatten wir einen Tag in Auckland gewonnen. Wir blieben so lange wie möglich im Hotel und spazierten in der Stadt herum. Solltet ihr übrigens je ein Shuttledienst für Flughafenfahrten suchen: Suppershuttle NZ ist wirklich empfehlenswert. Die Ausreise am Flughafen in Auckland dauerte verhältnismäßig lange. Kein Automaten, langer Check in, dann noch Ausreise und Sicherheitskontrolle,…. Mehrere Personen verpassten einen Flug. Wir glücklicherweise nicht. So kamen wir nach 5 Stunden Flugzeit und überschreiten der Datumsgrenze auf dem winzigen Flughafen in Papeete an. Hier hatten wir genügend Zeit zum Umstieg bevor es weiter nach Bora Bora ging - Flugzeit 50 Minuten. Bora Bora war der erste Stopp, der Flug ging dann noch weiter nach Maupiti. Beim Landeanflug erhielten wir gleich einen ersten Ausblick auf die atemberaubende Insel.
Nach einer kurzen Bootsfahrt waren wir endlich angekommen bei unserem Hotel. Die Anlage ist einmalig schön. Zu Beginn erhielten wir eine Tour durch die Anlage. Beim Check in wurde uns dann mitgeteilt, dass wir ein kostenfreies Upgrade auf die schönste und größte Suite erhalten haben. Ein perfekter Start in die nächsten Tage.
Ia ora na! Für den letzten Tag im Jahr 2025 hatten wir vorab eine Schnorcheltour gebucht.
Geplant war an 3 verschiedenen Orten zu halten, die jeweils von unterschiedlichen Arten besucht werden.
Beim ersten Halt sollten wir mit Stachelrochen schwimmen können. Eine Stunde lang schnorchelten wir in der Lagune, aber leider ohne Erfolg. Dann ging es weiter zu dem zweiten Schnorchelplatz des Tages, wo wir auf Schwarzspitzen- und Zitronenhaie trafen. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis mit diesen beeindruckenden Tieren zu schwimmen. Hier trafen wir dann auch auf die Rochen und konnten sie beim Schwimmen beobachten.
Zum Schluss ging es in eine der am besten erhaltenen Korallengärten der Lagune. Wir erkundeten dieses Unterwasserparadies und bewunderten die bunten tropischen Fische.
Unser Guide Aro hatte Kokosnussbrot und frisches Obst dabei, welches wir noch genossen haben, während wir die Aussicht auf den Mount Otemanu bewundert haben. Ein beeindruckender Ausflug!
Am Abend genossen wir dann ein polynesisches Dinner, Tänze und eine Feuershow.
Wir starteten ins Jahr 2026 mit einem miesen Sonnenbrand. Somit entschieden wir den letzten Tag ganz relaxt im Resort zu verbringen. Bei unserem Steg besuchten uns auch Hornhechte und Blauflossen-Stachelmakrelen.
„Leider“ mussten wir uns nun von Bora Bora verabschieden und es ging zurück nach Tahiti, wo wir den nächsten Tag verbrachten.
Zur Umrechnung der Währung haben wir übrigens einen Trick gelernt: die letzten beiden Ziffern streichen und bei dem übrig gebliebenen Betrag einfach 5 abziehen. Das stimmt dann ungefähr.
Am Flughafen von Bora Bora gibt es übrigens keine Sicherheitskontrollen. Sehr fein.
In unserem Hotel auf Tahiti genossen wir den restlichen Nachmittag nochmals im Wasser - Mauruuru Französisch Polynesien!
Am frühen Morgen ging es zurück nach Auckland, wo wir am Nachmittag landeten. Nachdem wir alle Wege am Flughafen mittlerweile gut kannten, standen wir 20 Minuten nach dem Andocken bereits mit Donuts vor dem Shuttle Service. Den restlichen Tag verbrachten wir bei einem gemütlichen Spaziergang.
Nachdem wir im gleichen Hotel nächtigen, welches auch Partner des ASB Classic Turniers war, trafen wir bereits beim Frühstück einige bekannte Gesichter - Gaël Monfils, Elina Svitlona,…
Unser letzter Tag in Auckland führte uns zum ASB Classic Tennisturnier. Es war ein Ladies Day.
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Albert Park waren wir bei der Manuka Doctor Arena angekommen. Mit einem offiziellen Haka wurde das Turnier eröffnet und wir konnten auf verschiedenen Courts Matches ansehen und auch den Warm Up Court beobachten.
Ein gelungener Abschluss für eine einmalige Reise.





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