Luxemburg Mai 2026
Der erste Tag der Reise begann: Mit einem kleinen Flieger landeten wir am Flughafen von Luxemburg. Vom Flughafen ging es dann ganz unkompliziert mit dem Bus ins Zentrum. Besonders praktisch: In Luxemburg sind die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos.
Nach dem Einchecken starteten wir direkt zu einem ersten Spaziergang durch die Altstadt, die sogenannte Ville Haute. Die Gassen sind charmant, gepflegt und haben diesen besonderen Mix aus historischer Kulisse und modernem Leben. Unser Weg führte uns in Richtung Place d’Armes.
Unterwegs kamen wir an der imposanten Kathedrale Notre-Dame vorbei,. Wenige Schritte weiter bot sich uns einer der ersten spektakulären Ausblicke: ein 360-Grad-Panorama über Luxemburg-Stadt. Die Tickets sind nicht teuer und das Geld absolut wert.
Ein absolutes Highlight folgte mit den Kasematten und den alten Festungsanlagen. Von hier oben eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die Täler und die tiefer gelegenen Stadtteile. Die Kombination aus Geschichte und Natur ist hier besonders spürbar, man versteht schnell, warum Luxemburg einst als uneinnehmbar galt.
Im Anschluss ging es zum Parc de la Pétrusse. Kaum zu glauben, wie schnell man vom städtischen Treiben in eine grüne Oase eintaucht. Der Park zieht sich wie ein ruhiges Tal durch die Stadt, mit viel Platz zum Durchatmen.
Zum Abschluss führte uns der Weg noch über eine der markanten Brücken in Richtung Nationalbank.
So endete unser erster Tag in Luxemburg mit vielen Eindrücken: entspannt, abwechslungsreich und mit genau der richtigen Mischung aus Kultur, Natur und überraschenden Perspektiven.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Natur, mit einem Ausflug ins Mullerthal, auch bekannt als „Kleine Schweiz“. Der Name ist durchaus passend: zerklüftete Felsformationen, moosbewachsene Wälder und kleine Wasserläufe prägen die Landschaft. Allerdings begann der Tag etwas holprig, die Anfahrt lief alles andere als optimal. Verbindungen mussten spontan angepasst werden und so zog sich die Reise länger als gedacht.
Als wir schließlich ankamen, war der kleine Stress schnell vergessen. Die Wanderwege führten durch schmale Felsspalten, vorbei an bizarren Felsformationen und durch dichte Wälder. Immer wieder öffneten sich kleine Lichtungen und Ausblicke.
Am Nachmittag ging es zurück in die Stadt, diesmal deutlich reibungsloser.
Ein Highlight war die Aussicht beim Pfaffenthal Panoramic Elevator.
Von dort aus spazierten wir weiter durch den Stadtteil Pfaffenthal und hinab in Richtung Altstadt. Besonders schön war eine kleine, fast versteckte Gasse, geschmückt mit bunten, chinesischen Laternen.
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